Ich habe mehrere Anfragen zum Thema Inflation und PROJEKT300 erhalten.
Darauf möchte ich heute eingehen.
Jahr für Jahr sind wir einer Teurungsrate ausgesetzt, die natürlich auch vor den Lebensmitteln und Hygieneartikeln nicht halt macht.
Laut dem statistischen Bundesamt haben sich die Lebensmittel z.B. 2013 im Vergleich zu 2012 um knapp 4% verteuert.
Müssen wir uns bald umbennen auf PROJEKT312?
Klares nein. Wir bleiben der 300 treu.
Seit 2009 übrigens.
Wenn ich unseren Ernährungspfad rückwärts betrachte, hat sich seither viel geändert.
Kochen ist zur echten Leidenschaft geworden, verhältnismäßig teure (Teil-)Fertigprodukte sind gewichen, frische und nachhaltig erzeugte Lebensmittel stehen im Mittelpunkt.
[und da soll noch einer sagen - "bio muss man sich leisten können"]
Besonders viel Augenmerk lege ich auf kreative Resteküche und die Vermeidung von Lebensmittelmüll.
Und als Fazit? Für mich ist "Sparen" ein Muskel, den Du erfolgreich trainieren kannst.
Gegen die Inflation kannst Du erfolgreich anschwimmen.
Heute ist ein guter Tag für Deinen Start.
Setz Dir Dein Budget und fülle es mit Leben!
Posts mit dem Label Finanzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Finanzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 23. Februar 2014
Montag, 6. Januar 2014
Resteverwertung mit Gemüsepfanne und Philosophie der Haltbarkeit
Meine Follower auf Instagram dürfen aufatmen. Ich habe überlebt:
Und gleichzeitig die Erkenntnis, auch bei mir läuft längst nicht alles perfekt.Wie sich dieser Frischkäse (Edeka Bio) seit Mitte September 2013 bei mir im Kühlschrank versteckt halten konnte, ist mir ein Rätsel...
Entdeckt habe ich ihn Ende des Jahres. Daraufhin wurde er als mögliche Zutat für eine Gemüserestepfanne eingeplant. Dazu gleich mehr.
Erstmal zum Thema Haltbarkeitsdatum. Was soll das? Wie kann das sein?
Laut einer Studie der EU-Kommision werfen die Deutschen 21% der gekauften Lebensmittel weg.
84% davon werden entsorgt, weil das Haltbarkeitsdatum überschritten wurde.
Noch Fragen?
Mein Tipp: Plane regelmäßig Gerichte ein, in denen Du Reste verwerten kannst.
Bei uns gab es gestern eine Restegemüsepfanne.
Zutaten für 2 Personen
500g Kartoffeln
1 Paprika rot (und schrumpelig)
3 Frühlingszwiebeln
1 Möhre
5 Champignons (die hatte ich für selbstbelegte Pizza gekauft und dann völlig vergessen)
1 Paket Frischkäse (haha)
etwas Wasser
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Tiefkühlkräuter
Zubereitung
Die Kartoffeln und Möhren in Scheiben habe ich 10 Minuten in Salzwasser vorgekocht.
Währenddessen dann schon mal Paprika, Zwiebel und Champignons angedünstet. Paprika darf bei uns richtig schön weichgedünstet sein. Ich liebe das Aroma!
Die vorgegarten Kartoffeln (ooooh! zuviel gekochte Kartoffeln vom Vortag bieten sich ja auch an ;o)) und Möhren hinzufügen und noch ein paar Minuten schmurgeln lassen.
Frischkäse (oder ein beliebiges anderes Milchprodukt, das grade wegmuss) hinzugeben, Konsistenz mit Wasser abstimmen.
Würzen mit Salz, Pfeffer und ein paar Tiefkühlkräutern.
Das ganze funktioniert natürlich auch mit anderen Gemüsesorten. Komm, sag mir ein Gemüse mit dem DAS nicht geht!
Vielleicht sagt Du nun, dass das von der Menge her recht wenig klingt. Stimmt. Aber weißt Du was, ich war satt! Mann hatte noch ein Hüngerchen und ich habe schnell einen Schokopudding zum Nachtisch gekocht.
Zuviel gekocht ist ein weiterer großer Posten, der zu Lebensmittelmüll führt.
Und nebenbei auch zu Übergewicht.
Denn so mancher Teller wird zuviel gegessen, weil "man ja nichts wegwerfen will".
Da koch ich lieber etwas weniger und kann optional noch einen Nachtisch servieren.
Grade erst bei einem Vortrag von Dr. Buchinger gehört: Du sollst Dich nicht pappsatt essen, sondern nur so bis 80%.
Was willste mehr. Weniger Müll, weniger Kosten und auch noch die Figur gerettet. So kann das Neue Jahr gut losgehen.
| Kein Fake - dieses Bild ist von gestern, dem 05.01.2013 |
Und gleichzeitig die Erkenntnis, auch bei mir läuft längst nicht alles perfekt.Wie sich dieser Frischkäse (Edeka Bio) seit Mitte September 2013 bei mir im Kühlschrank versteckt halten konnte, ist mir ein Rätsel...
Entdeckt habe ich ihn Ende des Jahres. Daraufhin wurde er als mögliche Zutat für eine Gemüserestepfanne eingeplant. Dazu gleich mehr.
Erstmal zum Thema Haltbarkeitsdatum. Was soll das? Wie kann das sein?
Laut einer Studie der EU-Kommision werfen die Deutschen 21% der gekauften Lebensmittel weg.
84% davon werden entsorgt, weil das Haltbarkeitsdatum überschritten wurde.
Noch Fragen?
Mein Tipp: Plane regelmäßig Gerichte ein, in denen Du Reste verwerten kannst.
Bei uns gab es gestern eine Restegemüsepfanne.
Zutaten für 2 Personen
500g Kartoffeln
1 Paprika rot (und schrumpelig)
3 Frühlingszwiebeln
1 Möhre
5 Champignons (die hatte ich für selbstbelegte Pizza gekauft und dann völlig vergessen)
1 Paket Frischkäse (haha)
etwas Wasser
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Tiefkühlkräuter
Zubereitung
Die Kartoffeln und Möhren in Scheiben habe ich 10 Minuten in Salzwasser vorgekocht.
Währenddessen dann schon mal Paprika, Zwiebel und Champignons angedünstet. Paprika darf bei uns richtig schön weichgedünstet sein. Ich liebe das Aroma!
Die vorgegarten Kartoffeln (ooooh! zuviel gekochte Kartoffeln vom Vortag bieten sich ja auch an ;o)) und Möhren hinzufügen und noch ein paar Minuten schmurgeln lassen.
Frischkäse (oder ein beliebiges anderes Milchprodukt, das grade wegmuss) hinzugeben, Konsistenz mit Wasser abstimmen.
Würzen mit Salz, Pfeffer und ein paar Tiefkühlkräutern.
Das ganze funktioniert natürlich auch mit anderen Gemüsesorten. Komm, sag mir ein Gemüse mit dem DAS nicht geht!
| kein Preis für die Optik, aber wirklich köstlich! |
Vielleicht sagt Du nun, dass das von der Menge her recht wenig klingt. Stimmt. Aber weißt Du was, ich war satt! Mann hatte noch ein Hüngerchen und ich habe schnell einen Schokopudding zum Nachtisch gekocht.
Zuviel gekocht ist ein weiterer großer Posten, der zu Lebensmittelmüll führt.
Und nebenbei auch zu Übergewicht.
Denn so mancher Teller wird zuviel gegessen, weil "man ja nichts wegwerfen will".
Da koch ich lieber etwas weniger und kann optional noch einen Nachtisch servieren.
Grade erst bei einem Vortrag von Dr. Buchinger gehört: Du sollst Dich nicht pappsatt essen, sondern nur so bis 80%.
Was willste mehr. Weniger Müll, weniger Kosten und auch noch die Figur gerettet. So kann das Neue Jahr gut losgehen.
Labels:
Essensplan,
Finanzen,
Organisation,
SPARTIPPS,
VEGETARISCH
Abonnieren
Posts (Atom)
