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Mittwoch, 8. Januar 2014

Kauftipp: Amway Backofenreiniger

Erstmal eines vorab, die Firma Amway ist ein Unternehmen, das Produkte per MLM vertreibt.
Ich persönlich bin kein großer Fan von diesem Vertriebsweg und erfreulicherweise findest Du das gesuchte Produkt auch bei Amazon oder eBay.

Ihr kennt mich, ich bin kein Freund von "höherweiterschneller"-Werbung und jeden Tag wird uns im TV ein neues Reinigungsmittel gezeigt, mit dem sich angeblich alles spielend leicht reinigen lässt.
Nicht mit mir. Ich kann der Wahrheit ins Gesicht blicken und habe akzeptiert: Putzen bedeutet Arbeit.

Angesichts unseres übel verschmutzten Grills bemühte ich dennoch das Internet und las hier und da erstaunlich gute Bewertungen über den Backofenreiniger von Amway. Paah... MLM-Jünger dachte ich.
[aber der Schmerz angesichts des versauten Weber Grills war größer und ich bestellte bei eBay...]

Die Flasche beim "Posen" in meinem Uralt-Backofen ;o) 

Lange Reder, kurzer Sinn: Das Zeug rockt.
Ich will nicht sagen, dass es ganz von alleine arbeitet. Aber es ist ein erheblicher Unterschied im Vergleich zu den neonfarbigen Crashboombang-Konsorten aus dem Supermarkt.
Man(n) soll es auch nur mit Handschuhen anwenden.
"Mann" - ist übrigens ein gutes Stichwort: Der war nämlich so angetan von dem Mittelchen, dass er nach dem Weber direkt noch unseren Backofen inklusive aller Roste reinigte. Zeig mir ein anderes Reinigungsmittel, das sowas mit Männern macht ^^.

Der Weber ist nun frei von Ablagerungen! Die Grillroste sehen aus wie neu! Der Backofen auch!
Bestimmt übelst böse Chemie. Aber: nahezu geruchsneutral. Kein stechenden Dämpfe wenn Du das nächste mal den Backofen startest.

Wirklich Begeisterung soweit das Auge reicht.
Ich bin sogar am Überlegen ob ich mir weiteres Zeug von der Bande bestelle.
Die haben scheinbar auch einenm direkten Online-Shop. Ich hab nue bisschen Bammel, dass mir im Anschluss so MLM-Konsorten mein Haus umstellen. ;o)
Vielleicht hat ja einer meiner Leser noch Erfahrungen zu teilen? 

Dienstag, 2. April 2013

Die magische Sprühflasche

Der heutige Beitrag bietet ordentlich Potential zum Geldsparen!

>>>>>Meine Gesamtübersicht zum Thema Putzen findest du übrigens hier hier: *klick* <<<<<<

Unlängst wissen wir, dass viele Putzmittelhersteller ihre Ware in Sprühflaschen anbieten. Doch um was handelt es sich dabei? Doch nicht etwa um mit Wasser verdünnte Reiniger?
Das kannst Du auch selbst bauen!

Eine leere Sprühflasche (entweder eine Blumensprühflasche - oder ganz günstig: Eine aufgebrauchte Putzmittelsprühflasche) füllst du mit Wasser und z.B. einen Schuss (für die Messfreaks: 2 EL) Neutralreiniger.
Fertig ist Deine Allzweckputzflasche. Mit ihr kannst Du die Arbeitsfläche in der Küche reinigen und genausogut zu enstaubende Regale besprühen!
Die magische Sprühflasche eignet sich für jede glatte Fläche, die mit seifenhaltigen Reinigern in Kontakt kommen darf. Also auch für den Fliesenspiegel im Bad, Wanne & Waschbecken!
Wie Du gegebenenfalls Kalk auf den Leib rücken kannst, habe ich Dir hier *klick* erklärt.
Du wirst staunen, was Du alles mit dieser Flasche reinigen kannst. Und wie lange dein Neutral-/Allzweckreiniger nun hält. Sogar zum Wischen von Fußböden kannst Du die Flasche nutzen.
Sprühe den Fußboden nebelfeucht ein und nimm dann mit einen Wischgerät auf. Für leichte Verschmutzungen reicht das allemal und  Du sparst den Wischeimereinsatz!


Du merkst schon - so sparst Du nicht nur Geld, sondern tust auch unserer Umwelt was Gutes!
Während Du vorher 95% des Putzwassers im Ausguss versenkt hast, kannst Du nun Deinen Reiniger ganz gezielt einsetzen.

Halt original PROJEKT300er: Es wird einfacher, es wird billger & besser für die Umwelt!

Falls Du viele empfindliche Flächen hast, kannst Du Dir eine weitere Sprühflasche mit einem Schuss milden Shampoo statt Reiniger anmischen. Das Dufterlebnis beim Putzen ist dann natürlich ebenfalls bezaubernd.
Bei Flächen, die nur wenig Feuchtigkeit vertragen, sprühst Du nicht direkt auf die Fläche sondern auf deinen Putzlappen.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Das Weckglas - es muss nicht immer Plastik sein!

Dass ich begeisterte Einweckerin bin, ist längst kein Geheimnis mehr.

Und dieses Thema hat noch ein weiteres Highlight in unseren Alltag gebracht. Denn das Weckglas als solches ist in seinem Nutzen längst nicht auf das Einwecken reduziert!

Auch zum Aufbewahren von Resten oder kleinen Salaten im Kühlschrank eignet es sich perfekt! In dem Fall wird der Deckel einfach ohne Gummi aufgelegt.
Erhitzen in der Mikrowelle ist ebenfalls so problemlos möglich wie die folgende Reinigung in der Spülmaschine.
Unser Sauerteig wohnt ebenfalls in Weckgläsern im Kühlschrank.

Dass sich in den kleinsten Weckgläsern (z.B. Minitulpe) eine Amuse Gueule stilgerecht servieren lässt, haben die Szenekochs unlängst entdeckt.
Bei uns ersetzt das etwas größere 290er Sturzglas auch mal die Müsli- oder Puddingschale.



Echte Mulittalente eben.

Wofür benutzt ihr Weckgläser noch?

Übrigens - die bisher fairsten Preise fand ich direkt im Weck-Onlineshop.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

über unsere Küchenbibliothek

In der Kategorie Küchenbibliothek findet ihr ab sofort und mit der Zeit dann auch immer mehr von den Kochbüchern, die wir lieben.

Kochbücher sind mir wichtig, denn ich mag Abwechslung auf dem Speiseplan. Und zugegeben, so viel Kreativität wie manch Koch-Blogger besitzer ich leider nicht, ich bin auf externen Input angewiesen.

Mit der Zeit hat sich mein Umgang mit Kochbüchern gewandelt. Während ich früher blätterte, hauptsächlich Bilder genoss und bei fehlenden Kochideen wahllos ins Regal griff [...meist bei den Starkochs landete..] arbeite ich heute Kochbücher tatsächlich und ernsthaft durch. Ich lese sie quasi!

Das ist eine schöne Beschäftigung für einen nasskalten Sonntag auf dem Sofa. Und immer dabei sind kleine Post-It's, die als kleine Lesezeichen bald den gesamte oberen Buchschnitt zieren. Zumindest wenn sich das Kochbuch als ansprechende Lektüre erweist.

Im nächsten Schritt werden alle markierten Rezepte in unseren Essensplan notiert. Ich will die Sachen schließlich wirklich kochen. Dabei achte ich bei den Zutaten stets auf die saisonale Verfügbarkeit [in der Heimat]. So kann es passieren, dass ich im dunklen Winter bereits das ein oder andere Rezept für den Mai oder Juni plane.
Bei der Notierung versehe ich das Rezept auch immer mit einem Hinweis auf das Kochbuch. Rezepte aus einem meiner Lieblinge - Marktfrische Küche - versehe ich im Essensplan also mit dem Kürzel MFK.

Nachgekochte Rezepte werden im Kochbuch kommentiert. Ob es gelungen ist, ob es geschmeckt hat, was wir verändert haben, was wir beim nächsten Anlauf ändern möchten.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gefriervorräte & Reste-Management

Hier kommt wieder ein Puzzlestück für euer Bild von PROJEKT300. Über meine Vorratshaltung habe ich bisher recht wenig mitgeteilt. Warum eigentlich? Das Thema ist schließlich so wichtig.

[Um unsere Vorratshaltung zu verstehen, ist es wichtig auch das Thema Essensplan verstanden zu haben. Daher verlinke ich das Thema an dieser Stelle nochmal: *klick*
Der Essensplan hat Einfluss auf den Vorrat, aber auch umgekehrt hat der Vorrat Einfluss auf den Essensplan.]

Auf letzteren Punkt möchte ich heute eingehen. Gefriervorräte sind nicht einfach zu managen. Sie fristen ihr Dasein hinter verschlossenen Türen und die Koordination fällt auch mir nicht immer leicht.
Ich habe verschiedene Systeme zur Organisation ausprobiert und bin mal wieder bei Evernote gelandet.
Der Vorteil, dass Evernote auf dem Handy und auf dem Laptop perfekt synchronisiert, ist auch hier wieder der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn ich überlege, was ich mal grade snacken möchte oder welche Vorspeise ich aus den Tiefkühlvorräten zaubern kann, klärt einer schneller Blick ins Handy sofort über die vorhandenen Möglichkeiten auf. Kein Wühlen in kalten Schubladen! Auch kleine Reste, die man sonst eher weggeworfen hätte (Sahnereste etc.) lassen sich so hervorragend planbar aufbewahren.
Und der adminstrative Aufwand ist wirklich minimal.

Wie also könnt ihr von diesem fantastischen System profitieren?

  • Legt im Evernote ein Notizbuch "Vorratsmanagement + Essensplanung" an (wer Evernote nicht nutzt legt z.B. ein Excel mit entsprechenden Sheets oder einen digitalen oder echten Ordner an und legt entsprechende Dokumente darin an)
  • Erstellt eine Notiz "TK-Vorräte"
  • Macht eine Bestandsaufnahme und notiert die Ergebnisse in der Notiz "TK-Vorräte". Eventuell strukturiert ihr im gleichen Atemzug eure Tiefkühlfächer.
  • differenziert zwischen Vorratsartikeln die regelmäßig wiederbeschafft werden und anderen Produkten. Das Thema Vorratsartikel sollte nicht inflationär genutzt werden, sondern nur für Lebensmittel gelten die absolut regelmäßig gebraucht werden. Bei uns sind das z.B. Pommes Frites, Kräuter und Fischstäbchen. Vor die Vorratsartikel setzt ihr ein (V). Vor alle anderen Produkte setzt ihr die berühmte Evernote - Checkbox. Damit ist der Großteil aller Arbeit bereits abgeschlossen. Das Ergebnis kann z.B. folgendermaßen aussehen:

  • Das Resultat eurer Bemühungen setzt ihr nun für eure Essensplanung ein. Idealerweise arbeitet ihr mit einer Langfristplanung, wie ich sie euch kürzlich vorgestellt habe. Alle Tiefkühlprodukte die fest in eurem Essensplan berücksichtigt sind, bekommen dann das "Häkchen". Sowie die Zutat dann tatsächlich vebraucht ist, wird sie von der Liste gelöscht.
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist dieses Management ganz fantastisch im Hinblick auf Resteverwertung. Nichts wird mehr vergessen - auch das Einfrieren von Kleinstmengen ist so realisierbar.

Dienstag, 27. November 2012

Evernote

Heute möchte ich euch Evernote vorstellen.

Seitdem ich Evernote kenne, hat es mehr und mehr mein Herz und auch viele Abläufe von PROJEKT300 erobert.
Evernote ist ein digitale Bibliothek für eure Notizen.

Es läuft auf nahezu jedem Betriebssystem, auf jedem Smartphone und ist auch über den Webbrowser erreichbar.
Egal von wo ihr ihr eure Notizen / ToDo Listen abruft und modifiziert, sie sind umgehend synchronisiert.

Was bedeutet das in der Praxis?

Einkaufszettel
Ich habe in Evernote pro Einkaufsladen eine Notiz angelegt. Alle diese Notizen befinden sich in dem Überordner "Einkaufslisten".

Wenn ich sehe, dass etwas auf dem Vorrat fehlt notiere ich es umgehend auf dem entsprechenden Einkaufszettel. Das geht z.B. über IPhone supereinfach.

Die Schiefertafel in der Küche hat daher ausgedient!

Und -oh Wunder- man kann Listen entweder "freigeben", oder man loggt sich innerhalb eines Haushalts mit demselben Usernamen ein.

Letzteres praktizieren wir.

Geht der Mann also in den Baumarkt, reicht ein kurzer Blick in sein Smartphone, um zu prüfen ob ich irgendeinen Gegenstand von dort brauche.

Gehe ich in den ALDI, so habe ich die vorher am PC erstellte Einkaufsliste auf dem IPhone und kann bequem abhaken.

Natürlich hat Evernote Checkboxen, so dass man erledigte Punkte oder gekaufte Dinge ordnungsgemäß abhaken kann.

VorratsmanagementWenn ich Dinge einfriere oder aber "Überbestände" bestimmte Produkte habe (ja… auch PROJEKT300 ist nicht immer perfekt), dann notiere ich sie in einer Verbrauchsliste.

Diese Liste berücksichtige ich, wenn ich alle 2 Wochen meinen Essensplan erstelle.

Auch Reste die ich einfriere notiere ich hier. So weiß ich, was im TK an "Notfallgerichten" bereitsteht und verhindere, dass Gerichte vergessen werden.

Merkzettel & Ideensammlung
Wo habe ich dieses Jahr die besten Äpfel geerntet? Diese Info habe ich ebenfalls gespeichert. Genauso wie Fundorte für die besten Waldpilze.

Wenn mir unterwegs etwas einfällt, was ich schon immer mal kochen wollte, Evernote merkt es sich für mich.

Ich möchte Preise vergleichen - die Gedankenstütze mit Produkt und Preis ist evernote.

Evernote speichert nicht nur Text, auch Bilder oder sogar Sprachmemos (wo habe ich mein Auto nochmal geparkt?) können geordnet abgelegt werden.

Natürlich ist Evernote kostenlos. Man kann eine Erweiterung kaufen, aber bisher reichte mir die Standardversion völlig aus.

Wer Evernote schon kennt - wofür benutzt ihr es? Warum liebt ihr es?

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Screenshots

Evernote im Web-Browser - Beispiel mit Einkaufsliste










Evernote auf dem IPhone: Ansicht der Notizbücher

Sonntag, 25. November 2012

Rinderbrühe Step-by-Step

Rinderbrühe/-fond ist pur oder auch als ideale Soßengrundlage unentbehrlich in unserer Küche. Wenn ich Lust dazu habe, bereite ich eine größere Menge zu und koch sie ein.

Zutaten für ca. 2 Liter Brühe:

1,5 kg Suppenfleisch/-knochen [ca. 1,50€ beim Metzger, oft aber auch als kostenlose Beigabe erhältlich]
2,5 l Wasser
1 Zwiebel [ALDI ca. 0,06€]
1 Möhre [ALDI ca. 0,05€]
100g Knollensellerie [ALDI ca. 0,10€]
1 EL Pfefferkörer [ALDI ca. 0,10€]
1 Lorbeerblatt [Ostmann ca. 0,07€]
2 TL Salz [0,01€]

Zutatenkosten pro Liter Brühe zwischen 0,20€ und 0,95€
(zum Vergleich: Das Zeug aus dem Glas im Feinkostregal kostet locker das Zehnfache)

Zubereitung:

Die ungeschälte (aber saubere) Zwiebel wird halbiert und ohne Fett in einem großen Topf mehrere Minuten angeschmort. Sie soll ruhig etwas anbrennen, das gibt der Brühe Farbe. Aus genau diesem Grund bleibt auch die Schale an der Zwiebel.
Dann werden die Knochen mit dem Fleisch in den Topf gegeben. Bei geschlossenem Deckel mindestens 10 Minuten rösten, gelegentlich wenden. Kein extra Fett beigeben. Am Fleisch und im Knochenmark ist i.d.R. genug Fett dran. Knochen rösten riecht nicht besonders lecker. Der entstehende Geruch hat mit dem Aroma der Brühe nichts gemein.
Schließlich noch das Gemüse beigeben und auch eine Weile mitdünsten. Das Gemüse muss nicht 1:1 dasselbe sein. Das obligatorische "Suppengrünbündel" aus dem Supermarkt tut auch seinen Dienst (da ist oft noch Porree bei, ich hatte einfach keinen da, darum fehlt er bei mir heute).
Schließlich alles mit 2,5 Liter Wasser ablöschen, die Gewürze hinzufügen und bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe 2 Stunden köcheln lassen.
Im Anschluss durch ein Sieb abseihen. Falls am Knochen viel mageres Fleisch ist, kann man dies noch retten und hervorragend mit Meerrettich vermischt als Brotaufstrich genießen.


















Die gewonnene Brühe wird dann eingekocht. Die Grundlagen zum Einkochen hab ich bereits in einem entsprecheden Artikel beschrieben: Vergessene Haushaltskünste - Einkochen.

Ich habe also Gläser und Deckel in sehr heißem Wasser gereinigt. Das macht man zur Vorsicht, auch wenn sie sauber aus dem Schrank kommen. Die Gummiringe habe ich kurz in Wasser mit einem Schuss Essig aufgekocht.
Es bietet sich an, immer ein paar mehr Gläser/Deckel/Ringe als benötigt vorzubereiten. Es ist blöd, wenn man erst beim Einfüllen merkt, dass man sich verrechnet hat oder ein Gummiring versehentlich während des Einfüllens beschmutzt wird.
Die Brühe koche ich im Weckautomaten 60min ein.
Ich habe im Vorrat verschiedengroße Gläser mit Brühe befüllt. Je nach Anwedungszweck (Suppe Essen, Soße Kochen) kann ich die passende Menge auswählen.



Samstag, 24. November 2012

300SNACKT - das Leben außerhalb von Lunchbag und Dinner


Ich möchte erstmal ein wenig ausholen und unser Ernährungskonzept erläutern, um auch Neuleser informativ einzusammeln:

Frühstück und Lunch werden bei uns am Vorabend bereitet und umfassen pro Person 4 Scheiben Brot (sind kleine Scheiben - Kastenbrotform), etwa 500g frisches Obst und Gemüse, einen Joghurt oder Pudding und für den lieben Mann an meiner Seite noch eine Milchschnitte on top.

Abends wird in der Regel frisch gekocht. Unsere Menüplanung ist ja schon ausführlichst beleuchtet.

Aber von diesen 2 Elementen wird der Mensch ja nun nicht immer satt. Und überhaupt, das abendliche Fernsehprogramm muss ja auch kulinarisch begleitet werden (Chips & Co.)

Während der Mann eher der Nachdemabendessennochmalnetütechips-Esser ist, hab ich meinen Hungerflash oft schon vor dem eigentlich Abendessen und esse vor dem Fernseher selten.
Manchmal schließe ich den Tag noch mit einem Betthupferl.

Vom Snackverhalten könnten wir unterschiedlicher kaum sein. Während der Mann im Haus gerne zu Schokolade und Chips greift, finde ich mein Glück bei Wurst und Käse. Auch Keks und Kuchen verschwinden hier vorwiegend im Haus im Bauch des Y-Chromosenträgers.

Meine Snacks und Zwischenmahlzeiten bestehen oft aus aufgewärmten Resten vom Vortag (dafür kann ich mich nach der Arbeit mehr begeistern als für ein Stück Schokolade) oder auch mal einem Teller Suppe. Ich friere aus diesem Grund auch sehr kleine Reste ein. Als wärmender Snack sind diese Sachen herzlich willkommen.
In der warmen Jahreszeit und zur Gartensaison bin ich auch ein großer Fan von schnellen Salaten.
An den Käsesespezialitäten im ALDI komme ich selten vorbei.
Für meine Wanderungen und Ausflüge rüste ich mich gerne mit Trockenobst und Hobbits-Keksen aus (das wäre mal ein Plan, die selbst zu backen... - wer das Rezept kennt, bitte zu mir damit!)

Der Mann an meiner Seite inhaliert isst lieber Toffifees und andere schokoladige Leckerein. Chips sind auch stets im Vorrat. Ebenso ist die Begeisterung für Nüsse jeder Art riesengroß.
Von Zeit zu Zeit backen wir auch Kuchen oder Muffins. Unser Rezept für "Restetalent Muffins" ist mittlerweile legendär.

Und wieder einmal liegt hier der Vorteil des 2Wocheneinkaufs auf der Hand:
Auch Süßigkeiten und Snacks werden kontrolliert und durchdacht eingekauft.
Man ist angeleitet, die vorhandenen Leckerein sorgfältig einzuteilen. Wer sich nicht alle zwei Tage den Verlockungen der Süßwarenabteilung (oder in meinem Fall dem Wurstregal) aussetzt, aber dennoch seine Favoriten in angemessener Menge daheim hat, wird definitiv seltener fiese Gierattacken erleben.

Hier ein kleiner Blick in unseren Snackvorrat:




Donnerstag, 13. September 2012

KÜCHEN-CAP

Heute mal ein kleiner Tipp aus PROJEKT300s Küchenwelt. Ich bin überrascht wie wenige Leute diesen nützlichen Kniff kennen und ich hoffe, dass ich nun den ein oder anderen von euch von einem nervigen Problem befreien kann:
Nämlich von Bratengeruch in den Haaren!
Links seht ihr das Zaubermittel: Duschhauben, wie ihr sie z.B. in Hotels findet. Wenn ihr eure Haare unter diesem kleinen Helfer aus Plastik versteckt, gehört lästiger Essensgeruch in den Haaren ein für alle Male der Vergangenheit an.
Zugegeben, die transparenten Plastikmützen machen optisch keinen besonders tollen Eindruck - aber was zählt: Das nervige Haarewaschen bevor der Besuch kommt fällt weg!

Dienstag, 7. August 2012

Tutorial: einen Essensplan anlegen

>>>>> ACHTUNG ACHTUNG <<<<<
die optimierte 2014er Version des Essensplan findest du unter folgendem Link: *klick*

Der Essensplan ist das Herzstück von PROJEKT300.

Heute lernt ihr, wie man einen solchen Plan erstellt, auch ein entsprechendes Template für 2012 und 2013 steht zum Download bereit!

Der Sinn der Sache
  • optimierte und bedarfsgerechte Vorratshaltung
  • einfache Erstellung eines Einkaufszettels
  • Reduzierung der Einkaufsintervalle
  • Berücksichtigung saisonal günstiger Zutaten
  • Vermeidung von Lebensmittelmüll
Kurz gesagt: Er spart Zeit und Geld!
Der Kritikpunkt, der mir am häufigsten begegnet, ist die Furcht vor mangelnder Flexibilität.
Diesen Verdacht kann ich ganz klar entkräften.
Grade mein persönliches Leben fordert vom Essensplan ein Höchstmaß an Flexibilität. Berufsbedingt bin ich oft ohne große Vorankündung mehrere oder einzelne Tage nicht daheim. Dann muss ich die geplanten Gerichte verschieben können. Ich habe auch bisher noch keine Einladung abgesagt, weil der Essensplan dagegen war. Und wenn wir auf ein geplantes Gericht keine Lust hatten oder dem goldenen M erlegen sind, dann haben wir im Plan einfach ausgetauscht .

Wie kann das gehen?

Ladet euch zunächst das einfache Excel Template runter. Der Plan enthält die Jahre 2012 und 2013. In die farbigen Felder tragt ihr jeweils das Tagesgericht ein. Die Farben kennzeichnen übrigens immer ein Einkaufsintervall. Falls ihr anders einkaufen wollt (z.B. jeden Samstag), dann findet der Farbwechsel einmal pro Woche am Samstag statt.
Möglicherweise ist es am Anfang eine Herausforderung, den Plan komplett mit Leben zu füllen. Ein paar erprobte Strategien sind:

  • Thementage: Bei uns ist Montag immer Pasta-Tag, Donnerstag gibt es Eintopf, Freitag Fisch
  • Eure Favoriten tragt ihr schonmal in passenden Abständen ein. Z.B. 1 x Monat Fischstäbchen mit Pommes
  • Ihr durchblättert Kochbücher oder Internetseiten oder 300KOCHT und tragt eure Fundstücke ein (vergesst aber den Quellenhinweis nicht, sonst findet ihr das Rezept zum Gericht nicht, wenn es fällig wird
  • Ihr schaut welche Reste aus Kühl-/Gefrierschrank oder Vorrat bald verbraucht werden müssen
Grundsätzlich solltet ihr spätestens einen Tag vor dem Einkaufstag das kommende Farbintervall gefüllt haben.
In meinen Anfangszeiten habe ich jeweils einen Tag der Woche mit einem Fertiggericht (z.B. Frosta) bestückt. Alles erlaubt :-)
Langfristig tragt ihr alle leckeren Ideen die euch begegnen in den Plan ein! Tolles Gericht bei "das perfekte Dinner" gesehen? Rezeptlink suchen und an einem geeigneten Tag eintragen.
Die Familie kräht nach Hähnchenpfanne? Ab damit in das nächste Farbintervall!


Der Einkaufszettel

Basierend auf den Einträgen bereitet ihr spätestens am Tag vor dem neuen Farbintervall - also eine Tag vor dem Einkaufstag - die Einkaufsliste vor. Was habt ihr noch im Haus? Was muss in welcher Menge dazugekauft werden, um die Rezepte ausführen zu können?
Was braucht ihr, um euch und eure Familie auch neben den Hauptmahlzeiten durchzufüttern?
Welche Grundvorräte sind zur Neige gegangen?
Weiterführende Tipps zum Einkauf und zum Einkaufszettel findet ihr hier.


Die Sache mit der Flexibilität

Spontane Einladung bei Tante Frieda, überhaupt keinen Bock auf Böhncheneintopf? Schiebt die Gerichte einfach auf das nächste freie Feld! Copy & Paste sind eure besten Freunde. Berücksichtig aber gegebenenfalls die Haltbarkeit von den passend gekauften Zutaten.
Möglichweise schiebt ihr dabei ein Gericht nach vorne und eines nach hinten, damit es unterm Strich klappt. Zur letzten Not lässt sich fast alles außer Eier & Salat auch einfrieren. Aber bitte gleich - bevor es zu spät ist.


Dienstag, 24. Juli 2012

Haushaltswaffe Schmierseife [oder: der Läusekampf]

Läusebekämpfung ist nicht nur für Gartenbesitzer ein nerviges Thema. Auch Zimmerpflanzen werden von den kleinen klebrigen Biestern gerne heimgesucht. Insbesonders Kräutertöfpe und Efeu stehen bei den kleinen Genossen hoch im Kurs.
Wer nicht zur teuren Chemie greifen will, zieht ein altes Hausrezept zu Rate: die Schmierseifenlösung

Schmierseife ist überhaupt ein praktischer Geselle. In Zeiten von Bang-Boom-Superlativ-Putzmitteln fallen die unauffälligen Schmierseifeflaschen (oder Töpfe falls man sie in fester Form bevorzugt) im Regal selten ins Auge.
Und doch vollbringt sie auch ohne den Werbeeinsatz strahlend zufriedener Hausfrauen Meisterleistungen in der Flächenreinigung.
Während Henkel & Co. jeden Tag die Sauberkeit neu erfinden müssen, hat die Schmierseife Fliesen, Flächen und sogar Fenster schon streifenfrei gesäubert.

Und die Fähigkeiten der unscheinbaren Flasche gehen noch weiter:
30g Schmierseife in einem Liter heißen Wasser aufgelöst ist das Wundermittel gegen Läusebefall im häuslichen Reich.


Machen wir uns nichts vor, auch Naturseifen sind natürlich nichts, was wir gerne essen wollen - aber sie lässt sich abwaschen und darum nutze ich sie auch im Gemüsegarten um dem Befall entgegenzuwirken.

Zum Verteilen der (übringens bitte abgekühlten) Seifenlösung bietet sich idealerweise ein sogenanntes Drucksprühgerät an. Ich habe ein solches von der Firma Gloria und es leistet mir seit Jahren gute Dienste. Im Gegensatz zu den ganz billigen Objekten bekommt man hier auch die Verschleissteile ersetzt (z.B. das Spritzrohr).

Dienstag, 1. Mai 2012

Haushaltsbuch

Das Führen eines Haushaltsbuchs ist für eine funktionierendes Budget das A und O.

Wer sich in Gedanken an Haushaltsbuchführung vor großem Aufwand fürchtet, den kann ich sofort beruhigen. Es tut nicht weh und moderne Programme erleichtern einem die Arbeit ungemein. Meinen Favoriten stelle ich heute vor.

Butter bei die Fische - spätestens seit Peter Zwegat wissen wir alle, dass die Faulheit aufzuschreiben ziemlich eng mit der Eigenschaft "mit dem Geld nicht auskommen" verwandt ist.
Und eine Erfahrung die ich auch immer wieder mache:
Wer einmal die Transparenz und damit die Herrschaft über sein Geld gewonnen hat, der will sie auch behalten.

Das Geld bestimmt nicht mehr über uns, sondern wir über das Geld.

Mein Liebling zu Verwaltung meines gesamten Geldes ist das 10 Sekunden Haushaltsbuch. Und der Name ist hier tatsächlich "Programm". Meine Ansprüche an ein solches Werkzeug sind Einfachheit und intuitive Bedienung. Sofort sichtbare Erfolge helfen, kleinere Motivationshürden zu überwinden.

Das Programm kann zunächst kostenlos heruntergeladen werden.
Und nun kommt der Knüller: Wer sich schließlich für die Vollversion entscheidet, bekommt mit Hilfe von PROJEKT300 bis zum 31.05.2012 einen Rabatt und zahlt statt 19€ nur 15€.
Da ich wirklich Gutes (ich nutze das 10 Sekunden Haushalbtuch seit 2006) gerne weiterempfehle, bin ich mit dem Eigentümer der Firma in Kontakt getreten, konnte ihn von PROJEKT300 begeistern und eine "Sonderkondition" für meine Leser aushandeln.
Schreibt in das Bestellformular in das Feld Bemerkung "PROJEKT300" und der Rabatt wird für euch wirksam.

Unten sieht man nun einen Screenshot von meinem Haushaltsbuch für den Monat April.




























Hilfreiche Grafiken lassen sich auf Knopfdruck erzeugen:





















Ein kleiner Kniff noch: Der Kassenbon ist in Zukunft euer bester Freund! Wer sich den immer mitgeben lässt, hat beim Haushaltsbuch leichtes Spiel. Einmal in der Woche blitzschnell die Ausgaben dann ins Programm eintragen und fertig! Sehr kleine Geschäfte und Wochenmärkte bieten manchmal keine Kassenbons. In dem Fall hat es sich bewährt, den Betrag einfach mit auf einen vorhandenen Bon zu kritzeln.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Waschsoda

Waschsoda ist unser nächster Griff in die Kiste der absolut günstigen und extrem nützlichen Haushaltswaffen. Hinter der Bezeichnung Waschsoda verbirgt sich simples Natriumkarbonat.  Man kennt sie auch als E500, Na2CO3 , kalzinierte Soda oder als kohlensaures Natron.
Waschsoda ist im Supermarkt für ca. 1,00€ für 500g erhältlich und ein Putzmittel-Evergreen... 
Waschsoda ist absolut vielfältig einsetzbar und weist viele Spezialmittelchen aufs Abstellgleis. Grundsätzlich handelt es sich bei in Wasser aufgelöster Soda um eine starke Lauge.
Aber keine Panik - sie ist sogesehen nicht dramatischer als die knallbunt verpackten Fettlösungsmittelchen im Handel. Dennoch, es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass sie harmlos ist. Die Hände gehören bei Putzmittelkontakt in Handschuhe (außer sie sollen irgendwann die Oberflächenbeschaffenheit einer Lederhandtasche haben). Falls mal was ins Auge geht, gelten die Hinweise, die von anderen Putzmitteln auch schon bekannt sind: Spülen & Arzt rufen. Waschsodastaub sollte man bitte auch nicht einatmen.
Nun zu den unendlichen Anwendungsmöglichkeiten - in Gedanken dürft ihr für jeden Hinweis ein teures Spezialputzmittel aus der Wiederbeschaffungsliste streichen (und euch über den gewonnenen Platz freuen - speziell die Leser, die meinen immer keinen Platz für Vorratshaltung zu haben...)
Wäsche
Waschsoda, der Name lässt es schon ahnen, eignet sich zum Waschen. Und zwar insbesondere zum Einweichen vonn verschmutzer Wäsche. Ausnahme: Seide & Wolle!
10g auf 10 Liter Wasser ist hier das gängige Mischverhältnis.
Speziell Blutflecken und generell eiweißhaltige Flecken (jaja...) lassen sich ganz fantastisch mit Waschsoda lösen.
Bad
Waschsoda in Wasser aufgelöst ist ein wunderbarer Schimmelkiller (ja wieder ein Reinigungsmittel weniger...).
Es geht zugegeben nicht soo zauberhaft schnell wie mit "echtem" Schimmelreiniger, riecht dafür aber auch nicht halb so eklig. Ebenso ersetzt sie teure Rohrreiniger und eleminiert unangenehme Gerüche aus dem Abfluss. Dazu einfach Waschbecken mit warmen Wasser fühlen, Waschsoda auflösen und den Stöpsel ziehen! Nach ca. 15min nochmal kalt nachspülen.
Mit einer Mischung aus ca. 3 Teilen Soda und 1 Teil Wasser (ja mehr Soda als Wasser) lassen sich Fliesenfugen porentief reinigen.
Küche
Waschsoda ist der Fettlöser schlechthin und die Kampfansage für alles angebrannte. Töpfe mit angebrannten Resten werden mit Soda und Wasser gefüllt. Aufkochen und gegebenenfalls etwas stehen lassen und schon glänzt wieder, was glänzen muss.
Backbleche mit Soda und heißem Wasser begießen und einwirken lassen (man erinner sich an Herrn Sinners Putzkreis... Chemie, Temperatur, Zeit...)
In den Backofen Waschsoda geben und Wasser drauf gießen. Auf 100° heizen und sich freuen, wenn der Sodadampf dem Dreck den Rest gibt.
Und wie schon zuvor im Bad - auch hier kann man Abfluss / Siphon perfekt reinigen und von üblen Gerüchen befreien. Besonders sinnvoll ist es, sich im Becken die Lauge anzumischen und sie zunächst zum Entfetten von z.B. Dunstabzugshaube und Küchenschränken zu nutzen.
Ein kostengünstiges Scheuermittelerzhält man, wenn man Soda und Haushaltssalz im Verhältnis 1:1 mischt. Auf die zu reinigende Fläche aufstreuen und mit einem nassen Schwamm kreisend schrubben.
<<<kleiner Hinweis am Rande: Bitte Waschsoda nicht mit Hausnatron verwechseln! Waschsoda eignet sich nicht als Ersatz für Backpulver!>>>>
Haus & Garten
Auch im Außenbereich ist Waschsoda erfolgreich einsetzbar. Alles was irgendwie algig oder moosig ist, lässt sich mit Waschsoda hervorragend reinigen. Dazu 10g in 1 Liter Wasser auflösen.
Gereingte Terracottatöpfe werden durch ein kurzes Bad in Waschsoda von möglichen Krankheitskeimen befreit.




Ein echtes Multitalent, dass im Schatten der täglich neu formulierten knallbunten Reinigerflaschen ein unberechtigtes Schattendasein fristet.
Für jeden Fleck ein spezielles Mittelchen - das predigt uns die herstellende Industrie. Na wer's braucht...

Dienstag, 14. Februar 2012

Haushaltswaffe "Zitronensäure"

Zitronensäure ist ein äußerst günstiges Multitalent im Haushalt.

Ich empfehle, die Zitronensäure in einem Gebinde zu mindestens einem Kilo in kristalliner Form online zu erwerben. Die Produkte im regulären Handel sind preislich nicht attraktiv genug.

Ebay oder auch Google mal fragen und beim günstigsten Kilopreis zuschlagen. 2,00€ / kg inklusiv Versand ist angemessen. Aber auch bei drei Talern ist man noch auf der Seite der Sparer.

Aus dem Zitronensäurepulver kann man nun flüssige Säure beliebiger Stärke herstellen. Zum Putzen würde ich 30 - 50g auf 1 Liter Wasser empfehlen.
Vorzugsweise das ganze in einer Sprühflasche anmixen. Das kann eine leergewordene Putzmittelsprühflasche als auch eine Blumensprühflasche sein. Inhalt möglichst von außen kenntlich machen... Orchideen reagieren nicht besonders dankbar auf Säuresprühgänge.

Dieses Spray ersetzt nun jeden beliebigen Kalkreiniger. So einfach ist das. Kein Showerpowerkalkexhyperblitz für 3,48€ benötigt. Die Flasche Zitronenspray kostet so um die 10 cent.

Dem ganzen einen schaumigen Effekt verleihen kann mit etwas Spüli oder Neutralreiniger. Einfach ein paar Tropfen mit in die Sprühflasche geben. Spüli sparsam sein sonst neutralisiert man den Säureeffekt.

Das gesamte Bad inkl. Fliesen kann mit diesem Gemisch erfogreich gereinigt werden. Einzig einen haftenden Kloreiniger kann man damit nicht ersetzen.
Beim Einsatz auf Wänden mit Fugen, die Wände zu nächst mit Wasser nassmachen. Die Fugen sollten sich nie mit säurehaltigen Produkte vollsaugen, davon gehen sie kaputt. Das gilt aber bei jedem Reiniger...


Des weiteren lässt sich mit der kristallinen Zitronensäure auch alles mögliche entkalken. Kaffeemaschine, Waschmaschine, Eierkocher, Spülkasten und und und. Es heisst, die Zitronensäure sei schonender zu Gummidichtungen als z.B. die auch oft als günstig empfohlene Methode mit Essig. Falls mir die wissenschaftlich Erklärung dazu in die Hände gerät, ergänze ich das hier. Vorsicht besteht in jedem Fall bei Kupfer (Heizspiralen) in Verbindung mit Essigsäure - hier entsteht ungesunder Grünspan.

Perfekt reinigen lassen sich auch Terracottatöpfe mit hässlicher Kalkpatina.

Wer von der Lebensmittelindustrie zugelassene Zitronensäure erwirbt, hat auch gleich eine prima Einmachhilfe am Start. Spätestens wenn es um Zitronenmelissen- und Hollunderblütensirup geht, komme ich darauf zurück!

Montag, 13. Februar 2012

Haushaltswaffen

Ein neues Superputzmittel nach dem nächsten erobert den Markt, versprich uns in der Werbung streifenfreie Reinheit, glückliche Familien und keimfreie Wohnzellen.

Putzen wir heute sauberer als noch vor 5 Jahren? Werden die Putzmittel tatsächlich immer besser? Oder gehen wir den Marketingideen der Hersteller auf dem Leim?

Ich werd 'nen Teufel tun und Propaganda gegen Putzmittelindustrie starten.
Aber ich präsentiere euch sinnvolle Alternativen, einfach, effektiv & kostengünstig, die ohne Werbeaufwand und immer buntere Flaschen auch Sauberkeit in eure Haushalte bringen.

Generell ist es hiflreich erstmal ein wenig Hintergrundwissen zum Thema "Putzen & Putzmittel" zu erwerben.
Wenn wir putzen, setzen wir in der Regel auf vier Wirkprinzipien:

1. Mechanik - wir bewegen unsere Hände, wischen, scheuern, ...
2. Chemie - die Wirkung des Putzmittels, Dreck zersetzt sich, löst sich auf
3. Zeit - wie lange dauert der Vorgang des Wischens, wie lange wirkt das Putzmittel ein
4. Temperatur - unter Wärmeinwirkung laufen chemische Prozesse (Zersetzung) oft schneller ab

Die Zusammenhänge der Faktoren hat im vorigen Jahrhundert Herbert Sinner analysiert und sie behalten bis heute ihre Gültigkeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Sinnerscher_Kreis 

In der Regel ist die Bemühung, dass  eine Verbesserung der Chemie den Aufwand von Zeit & Mechanik reduziert.
Diesen Ansatz sehen wir auch in der Werbung präsentiert: Mühelose Reinigung in kürzester Zeit!
Tatsächlich hat sich insbesonders im letzten Jahrhundert viel in Sachen Reinigungschemie getan. Während zunächst die Effezienz die Hauptrolle spielte, schleicht sich auch nach und nach der Gedanke der Nachhaltigkeit ein.
Ich rede bewusst vom "Einschleichen" - denn mit dem Umweltbewusstsein der Gesellschaft kann man ziemlich gutes Geld verdienen... ("grüne" Angebote und Flaschen bitte kritisch hinterfragen!)
Der nächste Trick der Putzmittelindustrie: Für jeden Schmutz ein spezielles Reinigungsmittel... Ausgekochter Blödsinn das! Ich kenne Haushalte mit gefühlten 43,7 verschiedenen Putzmitteln. Braucht kein Schwein.



Aber - bleiben wir pragmatisch - wir wollen auf günstige Art und Weise ein optimales Putzergebnis erzielen. Der treue Leser wird schon ahnen: Elektrostatische Einwegwedel und Crash-Boom-Bang-Zauberputzmittel spielen hier keine zentrale Rolle.

Im 300er Haushalt spielen folgende Putzmittel eine entscheidene Rolle:
(und wenn der Begriff verlinkt ist, heisst das: ein erklärender Artikel ist vorhanden!)

Zitronensäure
Allzweckreiniger oder Schmierseife oder Spüli
Waschsoda
WC-Reiniger
Scheuermilch oder Putzstein [...oder Salz (!)]
Spiritus
... und ein paar wiederbefüllbare Sprühflaschen (darf gerne der letzter leere Glasreiniger sein)

Des weiteren empfinde ich Einwegartikel grundsätzlich als Dummsinn. Sowohl für Portemonnaie als auch für die Umwelt. Wer uns nacheifern möchte ersetzt deshalb nicht nur seine dreinunfünzigkommadrölf Putzmittel gegen 5 einfache Produkte - sondern hier werden in Zukunft auch waschbare Lappen an den Start kommen.

Und bei den Lappen verehre ich zur Abwechslung mal eine relativ frische Erfindung: Die Mikrofaser (kurz auch "MF" genannt. Allerdings verlangt die Microfaser etwas Respekt. Es ist durchaus schon unbedarften Händen gelungen, ein Fenster mit einem MF-Tuch zu zerstören.
Das Prinzip der Microfaser ist, dass sie "micro" ist. Nämlich kleiner als der Schmutz! Somit kann sie unter den Schmutzpartikel kriechen und ihn von der zu reingenden Oberfläche ablösen.
Das reduziert zum einen den chemischen Aufwand, birgt aber zum anderen die Gefahr den zu reinigenden Gegenstand zu beschädigen. Es gibt auch Oberflächen in modernen Bädern, an die darf man mit keiner Microfaser ran.
Dennoch - für den Rest ist MF die Erleichterung schlechthin für den "Mechanik"- Teil der Reinigung.
Und, wenn wir wieder im Kreis denken: verbesserte Ausbeute bei der Mechanik erfordert weniger Chemieeinsatz.




Sonntag, 29. Januar 2012

Kochen und Backen lernen [Schroedel Verlag]

Ein weiteres Lieblingskochbuch von mir ist Kochen und Backen lernen aus dem Schroedel Verlag. Es ist ein Schulkochbuch aus den 80er Jahren und mein Standardnachschlagewerk zu fast allen Koch- und Küchenfragen.

Alle Lebensmittelarten werden in ihrer Beschaffenheit und Verwendung erläutert, das Kochen als solches wird natürlich erklärt, welches Küchenzubehör braucht man, wie benutzt man es .... und natürlich Rezepte Rezepte Rezepte [noch fern von jeder Star-Koch-Tuning-Küche]

Das ganze hat nur leider einen Haken: Das Buch gibt es nur noch auf dem Zweitmarkt. Also muss man Ebay, Booklooker oder Amazon Market Place bemühen.






Samstag, 7. Januar 2012

Vergessene Haushaltskünste: Einkochen

Nun habe ich ein paar Menschen versprochen, doch mal eine kurze (...) Abhandlung zum Thema Einkochen zu schreiben.

Einkochen ist für einige Dinge eine wunderbare Alternative zum Einfrieren.

Vorteile gegenüber dem Einfrieren:
  • man konserviert die "Arbeitsleistung" gleich mit, nichts muss aufgetaut werden, einfach aus dem Glas raus und erhitzen (oder auch im geöffneten Glas in die Microwelle)
  • man spart Platz im Tiefkühlbereich bzw. man schafft Platz für Dinge, die wirklich nur dem Tiefkühler vorbehalten sind. Die Vorratshaltung wird deutlich effizienter.
  • man spart auf Dauer auch Energie. Alles was im TK liegt verbraucht Energie. Je voller der TK, umso mehr Energie braucht er. Das Einkochen kostet einmal Energie, das eingekochte Glas verbraucht keine Energie.
  • Eingekochtes ist i.d.R. länger haltbar als Eingefrorenes. 

 Problematisch ist Einkochen für:
  • stärkehaltige Produkte (also Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Reis)
  • Gerichte mit Sahne (wer also Tomatensuppe einkocht sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass die Sahne später frisch dazugegeben wird)
  • Obst und Gemüse dass man gerne "knackig" essen möchte
Der Grund dafür ist, dass beim Einkochen Sahne + Kartoffeln einfach kaputtgekocht werden.


Das Prinzip des Einkochens:

Das Einkochen beinhaltet zwei Faktoren zum Haltbarmachen. Zum einen werden die Gerichte / Gemüse / Obst durchgekocht und damit alle Gammelkeime abgetötet.
Zum anderen bildet sich ein Vakuum.
Wenn man einkocht, verschließt man ja das Glas mit Gummiring und Deckel (das liegt dann lose aufeinander) und fixiert das Konstrukt mit so Metallklammern. Wenn das Einkochgut dann im Glas kocht, blubbert es fleissig und die überschüssige Luft kann noch zwischen Gummiring und Deckel entweichen.
In dem Moment wo das Glas dann abkühlt, zieht sich die Luft im Glas zusammen. Damit zieht sich auch der Deckel an Gummiring und das ganze wird bombendicht.


Was kann man alles Einkochen?

Bolognese natürlich! Aber auch andere Fleischgerichte. Gulasch, Geschnezeltes, Ragouts, Rouladen, ....
Gemüse, Obst, Marmeladen, .... sogar Kuchen kann man "einkochen". Selbstgemachte Wurst (habe ich noch nicht probiert, steht aber auf meiner ToDo-Liste..),Chutneys, Ketchup, Suppen, Brühe, Kompott, Muß ....


Was man zum Einkochen braucht:

Ich empfehle folgenden "Produktumfang":

  • Das Weck Einkochbuch --> da geht m.E. kein Weg dran vorbei, grade wenn man "Anfänger" ist. Es ist alles ausfürhlichst erklärt, alle Kochzeiten, Haltbarkeitszeiten, Möglichkeiten, tolle Rezepte usw. sind darin erläutert.
  • Weck Gläser, Deckel, Metallklammern --> hier empfehle ich unbedingt mal Muttis, Omis, Nachbarn usw. anzusprechen. Viele Leute haben Weckgläser im Keller und brauchen sie nicht mehr. Einwecken ist in Zeiten von Dosenfutter, Microwellenfertiggerichten und Tiefkühltruhen total aus der Mode gekommen. Nutzt diese Tatsache und deckt euch gratis ein! Ebay kann man auch bemühen. Am besten Abholangebote in eurer Nähe suchen.Achtet bei den Gläsern darauf, dass sie heile sind, insbesondere dort wo der Deckel aufliegt dürfen keine "Lunker" sein.
  • passende Gummiringe - habe ich nicht in einem Atemzug mit den Gläser und Klammern genannt - die sollte man frisch kaufen. Es wäre ärgerlich wenn's einem das Einkochgut versaut, weil der Gummiring alt und porös war. Gummringe gibts in jedem Supermarkt, Gläser ausmessen (oder mitnehmen) und los geht's.
  • Nun kann man eigentlich schon loslegen. Einkochen ist im Backofen möglich. Firma Weck rät davon ab und empfiehlt den eigenen Einkochtopf... Das ist zum einen natürlich sehr geschäftstüchtig... nun zum anderen, ich habe so einen Einkochtopf und es klappt wirklich besser. Ich gehe auch davon aus, dass der Einkochtopf weniger Energie verbraucht als der Backofen. Aber das ist nur meine Vermutung. Das hier ist der Ömmel, den wir besitzen:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Es gibt mit Sicherheit auch andere Fabrikate, es gibt Ebay - es gibt möglicherweise ein Exemplar in eurer Familie oder ungenutzt bei Nachbarn oder Freunden. Man kann auch einen normalen Kochtopf benutzen, dann muss man unten hinein ein Geschirrtuche legen. Im Wecktopf kann man aber die Temperatur besser einstellen und es ist ein Gitter darin, dass die Umspülung der Gläser mit Wasser auch von unten sicherstellt.
  • Man muss die Gläser anfassen können wenn man sie aus dem Topf oder Ofen hebt, dafür gibt es sogenannte Glasheber.
  • dann gibt es noch diverses Zubehör wie zum Beispiel Einfüllhilfen, Etiketten, ... ich denke das muss jeder selbst wissen was er da noch braucht. Mit der Einfüllhilfe liebäugel ich persönlich auch. Denn Sauberkeit ist da A und O beim Einkochen und am Rand darf einfach kein Rest des Einkochguts sein. Das kostet ja auch so das ein oder andere Küchenpapier...


Das Einkochen selbst...

... ist überraschend einfach.
  • Gläser und Deckel gründlich reinigen und am besten auf ein Geschirrtuch stellen (verhindert Platzen der Gläser wenn man Heißes einfüllt)
  • Einkochgut einfüllen (Füllhöhe variiert je nach Einkochgut, das steht aber alles in dem Buch erläutert), 
  • Rand säubern (!!!) 
  • Gummring auflegen, Deckel drauf und Klammern dran
  • ab damit in den wassergeüllten Automaten oder Ofen - Zeiten siehe Einkochbuch (zur Not hilft auch mal Google) --> Einkochgut und Wasser im Automaten sollten zu diesem Zeitpunkt dieselbe Temperatur haben
  • nach Ablauf der Zeit Gläser entnehmen und Abkühlen lassen
  • nach dem Abkühlen Klammern entfernen 
  • Deckel hält? Herzlichen Glückwunsch - Einkochvorgang erfolgreich beendet!


Alternativen zum Weckglas

  • Twistgläser - wie man sie für Marmelade kennt. Die gehen aber auch nur für Marmelade. Oder Sirups. Also Dinge, die schon in sich Konservierungsmittel enthalten. In dem Fall Zucker und Zitronensäure. Auch hier bildet sich, wenn man heiß einfüllt ein Vakuum. Wenn man das Glas öffnet "ploppt" es. Man kann auch "Gebrauchtgläser" von gekaufter Marmelade nehmen. Aber Vorsicht - die Beschichtung im Deckel ist eigentlich für den einmaligen Gebrauch ausgelegt. 
  • Schraubgläser von Leifheit. Das ist anderes Einkochsystem, und ähnlich nutzbar wie die Weckgläser. Statt einem Glasdeckel hat man einen Metalldeckel, der durch einen Schraubring fixiert wird. Diese Gläser kann man gut im Schnellkochtopf einkochen. Während die Bolognese im Weckautomaten ca. 70min kochen muss, ist sie mit diesem Prinzip in nur 15min eingekocht. Nachteil ist die Sicherheit. Wenn sich im Weckglas Gammel bildet, dann gärt es und das der Deckel liegt nur noch lose auf. Durch den Schraubverschluss hat man diesen Indikator beim Leifheitglas nicht. Möglicherweise ist der Deckel etwas gewölbt. Muss man halt schon einen geübten Blick haben.
Noch Fragen ? 


Montag, 26. Dezember 2011

Kauftipp: Zauberstab

Der Zauberstab gehört zu den Dingen, deren Kauf ich guten Gewissens jederzeit empfehlen kann. Ich möchte sogar dazu raten :-)
Unser Zauberstab ist nahezu täglich im Einsatz. Er püriert, hächselt, macht Pestos, Smoothies, Puderzucker (ja  - aus normalem Haushaltszucker!), Milchschaum, Sahne - er kocht und lebt glücklich mit uns.
Was ihn von anderen Geräten aus meiner Sicht unterscheidet:
  • der "Stil" an dem das Messer ist, ist nicht aus Plastik, es verformt sich also auch in kochenden Suppen nicht
  • er ist einfach zu reinigen, der "Stil" wird abgespült und der Rest ist spülmaschinenfest
  • mit dem Zubehör "Zerkleinerer" ersetzt er jedes moulinettenartige Gerät und liefert tolle Mahlergebnisse oder auch Pestos

Sonntag, 4. Dezember 2011

Marktfrische Küche

Heute möchte ich mal ein Buch vorstellen.

Dieses Kochbuch ist ein echter Liebling von uns. Wir kochen regelmäßig daraus oder lassen uns jahreszeitlich passend inspirieren.
Aus urheberrechtlichen Gründen sind die Rezepte aus diesem Buch leider im Blog nicht zu finden.

Die Idee des Buches basiert auf der saisonalen Verfügbarkeit von Produkten. Natürlich gibt es in unserer globalisierten Welt eigentlich alles zu jeder Zeit - dieses Buch aber orientiert sich an der lokalen Verfügbarkeit.

Ich muss gestehen, mit jedem Jahr, dass ich älter werde, beginne ich die Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen kulinarischen Highlights mehr und mehr zu genießen. Bewußt gebe ich mich der Vorfreude auf Spargel, Erdbeeren, Kürbisse usw. hin.

Lange Rede kurzer Sinn: Dieses Buch ist prima!Man kann es auch durchaus gebraucht kaufen, hab ich  ganz genauso gemacht.