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Samstag, 8. März 2014

Tag X-42 Wildkräuter Smoothie

Vor lauter Arbeit und Müdigkeit hab ich scheinbar den Frühlingsanfang verpasst.
Heute das erste Mal die Hände in die Gartenerde gesteckt und gestaunt was da schon alles wächst.
Vor allem Unkraut Wildbegleitkräuter!
So landete nicht alles in der Gartentonne, sondern auch eine Handvoll Natur in einem grünen Smoothie.

Nach Smoothie Rezepten werde ich oft gefragt. Und ich habe immer kein Rezept, denn ich verwurste [oh dieses Wort... das gehört nicht in die Fastenzeit oder?] darin hauptsächlich Reste.

Löwenzahn, Rauke, Volgemiere, Schafsgarbe & Zitronenmelisse


Heute eine Birne und eine halbe Banane. Und eben jene Handvoll Kräuter. Etwas Leitungswasser dazu, Zauberstab reinstecken und schon gehts rund. Rauke und anderes langblätteriges Gewächs besser vorher etwas klein schneiden, das wickelt sich sonst so blöde ums Schneidwerk deines Pürierstabs.
Weitere mögliche Zutaten sind Agavendicksaft oder Mandelmus. Vielleicht auch etwas gemahlene Vanille?

Jenseits von Eden Gartenarbeit dann heute abend ein köstlich exotischer Genuss aus Süßkartoffeln und Banane.

Die schwarzen Punkte sind Schwarzkümmel. Die Läufer unter uns wissen bescheid ;)
Nun denn, hab ich schon gesagt, dass ich dauermüde bin?
Samstag Abend, Prime Time und die vegane Fastenheldin hat nur Augen für ihr Bett.

In diesem Sinne - bleibt tapfer und bis morgen!



Dienstag, 16. April 2013

Reste Reste - Verwendungszwecke!

Beim Lebensmittelmüll ist es ein bisschen wie bei der Bildzeitung. Keiner liest sie und trotzdem ist die tägliche Auflage 3 Millionen Stück stark. Und beim Lebensmittelmüll?
Pro Jahr werfen wir pro Person 100kg Lebensmittel mit. Deine Kinder zählen dabei auch als Person.
Wieviel Prozent Deiner Lebensmittel wirst Du also weg? Der Deutsche schätzt, dass es 6% sind. Tatsächlich sind es 21%.
Ein Fünftel Deiner Lebensmittel landet also im Müll.
Und es wird noch besser: Fast die Hälfte von allem gekauften Obst & Gemüse landet laut Statistik im Müll! Sogar 70% sind es bei den Haushalten, die ohne Essensplanung arbeiten.
(Quelle www.oeko-fair.de)

Wir sprechen im Schnitt von 300€ Lebensmittelmüll pro Person im Jahr. 2 Erwachsene und 2 Kinder = 1200€. Das ist gemessen am Durschnittseinkommen der Deutschen fast ein Nettomonatslohn.
(Quelle de.statista.com)

Ein prima Anlass um sich der Vermeidung von Lebensmittelmüll zu widmen!
Dass ein funktionierender Essensplan absolute Basisgrundlage ist, hast Du Dir sicher schon gedacht.
Aber auch ein perfekter Plan schließt Lebensmittelreste nicht aus. Und darum geht es heute.

Ich habe Dir schon einige Artikel zum Thema geschrieben.
Als Highlights lege ich Dir nochmal meine Reste-Talent Rezepte ans Herz: Muffins, Pfannkuchen und Brotauflauf.

Aber es gibt noch unglaublich viele andere Möglichkeiten zur Resteverwertung. Meine Ideen konzentrieren sich auf verderbliche Ware. Trockenvorräte wie Nudeln, Reis, Mehl oder Zucker bleiben also außen vor.
Wenn Du für einen Rest eine konkrete Idee brauchst, stell' Deine Frage im Kommentarfeld.

Generell kannst Du außer Salat und Eiern alles einfrieren. Kleingeschnittene Reste von Obst, Gemüse, Wurst oder Käse lässt du zunächsts auf einem Brett liegend gefrieren. Dann in eine Tüte umfüllen, dadurch kannst Du jederzeit einfach Mengen entnehmen.
Die herzhaften "Reste" dieser Art dienen wunderbar als Pizzabelag (man kann da auch "draufhinsammeln")!
Aus gefrorenem Obst kannst Du tolle Smoothies und Shakes bereiten.
Sahnereste oder Butter frierst Du in Würfeln ein, superpraktisch für Suppen & Soßen!
Zum Gefriermanagement habe ich Dir auch bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Aus Gemüseresten oder Gemüse, das zur Rohkost nicht mehr ansprechend aussieht kannst Du Suppen kochen. Die weichgewordene Möhre erfüllt da noch einen wunderbaren Dienst. Zur Verfeinerung deiner Gemüsecremesuppe geht der Sahnerest drauf. Bereite kleine Vorspeisen aus den Resten. Ich habe kürzlich eine schrumpelige Paprika in Streifen geschnitten, in Öl gedünstet und mit grobem Salz serviert.
Wenn Du zuviel Kartoffeln oder Nudeln gekocht hast, kannst auch daraus einen Salat bereiten. Hier kommen auch weitere Gemüsereste oder geschnittener Aufschnitt prima unter.
Käse und Wurstreste lassen sich in deftige Wurstsalate verwandeln.
Aus dem kleinen Salatrest, der schon ein paar braune Stellen hat, kannst Du immer noch einen Green-Smoothie bauen.
Eierreste müssen nicht im Ausguss landen. Wie wäre es mit einem Minlette? Oder lieber Baisers?

Bei welchen Resten weißt Du nicht weiter? Lass uns gemeinsam eine Lösung finden!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Gefriervorräte & Reste-Management

Hier kommt wieder ein Puzzlestück für euer Bild von PROJEKT300. Über meine Vorratshaltung habe ich bisher recht wenig mitgeteilt. Warum eigentlich? Das Thema ist schließlich so wichtig.

[Um unsere Vorratshaltung zu verstehen, ist es wichtig auch das Thema Essensplan verstanden zu haben. Daher verlinke ich das Thema an dieser Stelle nochmal: *klick*
Der Essensplan hat Einfluss auf den Vorrat, aber auch umgekehrt hat der Vorrat Einfluss auf den Essensplan.]

Auf letzteren Punkt möchte ich heute eingehen. Gefriervorräte sind nicht einfach zu managen. Sie fristen ihr Dasein hinter verschlossenen Türen und die Koordination fällt auch mir nicht immer leicht.
Ich habe verschiedene Systeme zur Organisation ausprobiert und bin mal wieder bei Evernote gelandet.
Der Vorteil, dass Evernote auf dem Handy und auf dem Laptop perfekt synchronisiert, ist auch hier wieder der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn ich überlege, was ich mal grade snacken möchte oder welche Vorspeise ich aus den Tiefkühlvorräten zaubern kann, klärt einer schneller Blick ins Handy sofort über die vorhandenen Möglichkeiten auf. Kein Wühlen in kalten Schubladen! Auch kleine Reste, die man sonst eher weggeworfen hätte (Sahnereste etc.) lassen sich so hervorragend planbar aufbewahren.
Und der adminstrative Aufwand ist wirklich minimal.

Wie also könnt ihr von diesem fantastischen System profitieren?

  • Legt im Evernote ein Notizbuch "Vorratsmanagement + Essensplanung" an (wer Evernote nicht nutzt legt z.B. ein Excel mit entsprechenden Sheets oder einen digitalen oder echten Ordner an und legt entsprechende Dokumente darin an)
  • Erstellt eine Notiz "TK-Vorräte"
  • Macht eine Bestandsaufnahme und notiert die Ergebnisse in der Notiz "TK-Vorräte". Eventuell strukturiert ihr im gleichen Atemzug eure Tiefkühlfächer.
  • differenziert zwischen Vorratsartikeln die regelmäßig wiederbeschafft werden und anderen Produkten. Das Thema Vorratsartikel sollte nicht inflationär genutzt werden, sondern nur für Lebensmittel gelten die absolut regelmäßig gebraucht werden. Bei uns sind das z.B. Pommes Frites, Kräuter und Fischstäbchen. Vor die Vorratsartikel setzt ihr ein (V). Vor alle anderen Produkte setzt ihr die berühmte Evernote - Checkbox. Damit ist der Großteil aller Arbeit bereits abgeschlossen. Das Ergebnis kann z.B. folgendermaßen aussehen:

  • Das Resultat eurer Bemühungen setzt ihr nun für eure Essensplanung ein. Idealerweise arbeitet ihr mit einer Langfristplanung, wie ich sie euch kürzlich vorgestellt habe. Alle Tiefkühlprodukte die fest in eurem Essensplan berücksichtigt sind, bekommen dann das "Häkchen". Sowie die Zutat dann tatsächlich vebraucht ist, wird sie von der Liste gelöscht.
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist dieses Management ganz fantastisch im Hinblick auf Resteverwertung. Nichts wird mehr vergessen - auch das Einfrieren von Kleinstmengen ist so realisierbar.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Variation der Schinken-Sahne-Pasta

Alles kann - nichts muss! Frei nach diesem Motto lässt sich der einfache Klassiker in ein echtes Restetalent verwandeln.

Immer noch im Urlaub sind wir natürlich besonders bemüht  nichts verkommen zu lassen. Und da uns der ansonsten reiche Vorrat von zuhause nicht zur Verfügung steht, ist das kein leichtes Unterfangen!

Mit ein bisschen Mut, kann man aber Produkte innerhalb einer Lebensmittelgruppe immer ersetzen, so wie wir hier mit Milch und Sahne verfahren sind.

Zutaten für 2 Personen

250g Pasta [ALDI 0,25€]
50g Katenschinken [ALDI 0,36€]
Gemüserest nach Wahl (hier Brokkoli)
20g Mehl [ALDI 0,01€]
50ml Sahne, 200ml Milch (so war hier die Resteverteilung) [ALDI 0,21€]
verschiedene Kräuter, wild gepflückt [oder aus dem TK, 0,10€]
Salz [0,01€]
Pfeffer [0,03€]



Zutatenkosten pro Person 0,49€

Zubereitung:

Pasta nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen. Siehe da - das geht auch ohne Öl im Wasser...
Schinken in einer Pfanne auslassen, in dem Fett etwas Mehl anschwitzen und mit der Milch Sahnemischung ablöschen. Wenn die Soße zu fest wird, einfach Wasser hinzugeben.
Das Gemüse (gegebenenfalls vorgegart) und die Pasta in die Soße geben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken!
Diesem Gericht kann man die Restekrone aufsetzen, indem man z.B. den Speck durch Aufschnittreste ersetzt.

Übrigens: PROJEKT300 ist jetzt auch bei Facebook und freut sich auf kreativen Austausch mit euch!
https://www.facebook.com/projektdreihundert

Dienstag, 26. Juni 2012

Schnell mal eben... Gemüse Pasta

PROJEKT300 meldet sich aus dem Urlaub. Als leidenschaftliche Hobby-Köche haben wir uns für ein Appartement mit Küche im benachbarten Österreich entschieden.

Eine letzte Ernte von der Scholle ist mit uns gereist:
1 Salatgurke, 1 Brokkoli, 1 Zucchini, 1 Kohlrabi und 2 handvoll Zuckerschoten.

Ein Teil dieses frischen Grüns wurde prompt in ein feines Gericht verwandelt, das ich unter dem "Reste Label" für euch poste.

Fühlt euch ermutigt mit jedem beliebigen Gemüserest egal ob aus eigener Ernte oder nicht ähnlich zu verfahren.


Zutaten für 2 Portionen:
200g Nudeln [ALDI 0,20€]
Gemüse nach Belieben  (bei uns: 1 Zucchini, 2 handvoll Zuckerschoten, 1/2 Brokkoli) [kostentechnisch nicht bewertet]
Kräuter nach Belieben [kostentechnisch nicht bewertet da in der Natur gepflückt, alternativ 1 EL TK Kräutermischung, ca. 0,10€]
30g Butter [ALDI 0,12€]
1/2 Becher Sahne [ALDI 0,22€]
50g Gouda, gerieben [ALDI 0,23€]
2 EL Zucker [ALDI 0,01€]
Salz [0,01€]
Pfeffer [ALDI 0,05€]

Zutatenkosten pro Person 0,47€

Zubereitung:
Den Brokkoli in mundgerechte Stücken zerteilen und blanchieren (kurz in kochendes Wasser geben). Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser gar kochen. In einer Pfanne die Butter zerlassen und das Gemüse darin dünsten. Nach 5min Zucker dazugeben nach Ablauf von weiteren 5min mit Sahne ablöschen, Kräuter dazugeben und mit den gekochten Nudeln vermischen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Blätterteig Apfeltaschen - Schrumplige Äpfel

Schrumpelige Äpfel gehören nicht zu den Highlights der frischen Küche. Sie fassen sich unangenehm an und obwohl man weiß, dass sie gesundheitlich nicht bedenklich oder gammelig sind, neigt man dazu, sie möglicherweise dem Kompost oder dem nächstbesten Pferd zuzuführen.

Da Pferdebesitzer Fremdfütterung selten begrüßen, kommt hier eine einfache Methode die optisch störenden Baumfrüchte in eine wahre Köstlichkeit umzuwandeln.

Blätterteig-Apfeltaschen

Zutaten für eine Portion (ausreichend als Hauptmahl!)

3 schrumpelige Äpfel [kommen ja aus dem Restebestand, aber der Form halber ca. 0,20€]
30g Butter [ALDI 0,11€]
1 EL Zucker [ALDI 0,01€]
2 Scheiben TK-Blätterteig [0,33€]

Zutatenkosten pro Person = 0,65€

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Äpfel darin ausgiebig dünsten. Zum Ende der Garzeit den Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen.

Diese Apfelmasse wird auf 2 etwas breitgerollte Blätterteigplatten gelegt - und zwar so, dass man den Blätterteig über der Apfelmasse zusammenklappen kann. Ecken verfalten.
Diese Taschen kommen für 15 - 20min bei 150° Umluft in den Backofen.


Donnerstag, 3. Mai 2012

MINLETTE - wohin mit dem Eierrest?

Kennt das wer? Blätterteig mit verquirlten Ei bestrichen, Schnitzel paniert und dann - ja wohin mit dem Ei-Rest?
Ich möchte nicht wissen, wieviele Eier auf diesem Wege ihre letzte Reise in den Küchenausguss antreten.

Dabei kann man auch aus sehr kleinen Eierresten eine Art Omelett basteln. Ich habe meine Variante auf den Namen MINLETTE getauft.



Die Zutatenkosten beziehen sich auf die Verwendung von einem Ei:

1 Ei (oder ein Rest davon) [ALDI 0,13€]
1/2 TL Mehl [0,01€]
1 TL Milch [0,01€]
Kräuter aus dem Garten oder dem TK [0,05€]
1 Prise Salz [0,01€]

Zutatenkosten pro Minlette 0,21€




Zubereitung:

Das Ei verquirlen und mit den restlichen Zutaten mixen. Das geht wunderbar mit einer Gabel.
Eine kleine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen. Eimischung hineingeben, ca. 1 Minute stocken lassen, wenden und nochmals eine Minute in der Pfanne lassen (zu diesem Zeitpunkt kann man den Herd schon ausschalten, die Restwärme reicht).



Sonntag, 29. April 2012

Grillmarinade + Ciabatta

In der bunten Welt der Convinienceprodukte bekommt man ja fast schon Starkochallüren, wenn es einem gelingt, auf Tütchenhelfer zu verzichten. Aber auch jenseits der Fixprodukte gibt es noch reichlich Möglichkeiten, die eigenen Kochkünste aus der Reserve zu locken.

Zum Start der Grillsaison möchte ich euch also ermutigen, mal nicht ins Fertigkostregal zu greifen und zwei kleine einfache Rezepte presentieren, die den Grillabend individuell und lecker gestalten.
Immer wenn es um vorprduzierte und vorgewürzte Produkte geht, spielt auch die Gesundheit eine große Rolle. SELBERmachen schützt vor Geschmacksverstärkern und ermöglicht auch Allergikern genussvoll zuzulangen, denn Spuren von Nüssen und ähnliche Späßchen kann man erfolgreich ausschließen.


Grillmarinade "CLASSIC300" [ausreichend für 500g Fleisch]
1 Knoblauchzehe [ALDI 0,04€]
1/2 TL Salz [0,01€]
1 TL Paprika scharf  [ALDI 0,03€]
1 TL Pfeffer gemahlen [ALDI 0,03€]
1 TL Oregano [LIDL 0,03€]
1 TL Thymian [LIDL 0,03€]
2 EL neutrales Öl (Sonnenblume zum Beispiel) [ALDI 0,03€]
1 Gefrierbeutel [DM 0,02€]

Gesamtkosten Marinade 0,22€

Marinade in einem Schälchen anrühren. Fleischscheiben in einen Gefrierbeutel geben und Marinade dazugießen. Beutel mit einem Klipp verschließen (oder zuknoten) und das Fleisch mit der Marinade "verkneten". 30 Minuten ist das Minimum, mehrere Stunden sind aber auch erlaubt.
Das Fleisch  nicht direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill. Fleisch wird immer zarter und besser gar, wenn es Umgebungstemperatur hat.

TIPP: Mutig die Gewürze varieren. Wer kein Thymian hat, probiert es halt "ohne". Statt Oregano geht auch Majoran, usw. Es kann nicht viel schief gehen. 

*******************

Kleines Ciabatta RESTO

200g Mehl 405 (+ etwas Mehl für die Arbeitsfläche) [ALDI 0,10€]
100ml Wasser
1/3 Würfel Hefe [ALDI 0,03€]
1 TL Zucker [0,01€]
1 TL Salz [0,01€]
1 EL Öl [ALDI 0,02€]


Reste / Ergänzung nach belieben: Frische Kräuter, Oliven, Nüsse, getrocknete Tomaten, angeschwitzte Zwiebelstücken / Speck, ....

Gesamtkosten Ciabatta 0,17€ 

Die Hefe und den Zucker im handwarmen Wasser auflösen. Über das Mehl gießen und mit einer Gabel kurz durchrühren. Ca. 10 Minuten stehen lassen.
Erst dann die anderen Zutaten hinzugeben. Wenn man das Salz zu früh unterrührt hemmt es sonst die Hefe.
Wenn die Ergänzungszutaten Öl oder Wasser enthalten, muss man das durch mehr Mehl, weniger Wasser oder weniger Öl kompensieren.
Mit einem Mixer/Küchenmaschine oder per Hand ca. 2 Minuten  verkneten, so dass es einen gleichmäßigen Teig ergibt.

Dann in der Schale mindestens 30min an einem warmen Ort gehen lassen.
Ich nehme dazu meinen "Brutkasten" [also Korb/Karton mit Wärmflasche + Decke drüber].

Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen "Laib" kneten + formen und nochmals (auf einem Stück Backpapier) etwa 20min im Brutkasten gehen lassen.

Dann das Ciabatta für 20-30 Minuten (je nach Form) bei 180° Umluft backen.

Auf dem Foto seht ihr übrigens eine Variation mit getrockneten Tomaten und frischem Basilikum. 

Montag, 9. April 2012

Restetalent Brotauflauf

Der Bitte nach dem Rezept für diesen Auflauf komme ich gerne nach! Er gehört in die dankbare Kategorie der Restetalente!

Zutaten für 2 Personen

150g altes trockenes Brot in Scheiben, kein Knust [0,00€]
100 - 150ml Milch [ALDI 0,06€]
2 Eier [ALDI 0,28€]
etwas Salz [0,01€]
1/2 TL Pfeffer [ALDI 0,02€]
50g Reibekäse [ALDI 0,29€]

Optional
frische, getrocknete, gefrorene Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Oregano...), 1 gewürfelte glasig gedünstete Zwiebel, ausgelassener Würfelspeck, kleingeschnittene Aufschnittreste oder Gemüsereste gewürfelt und angedünstet

Den Reibekäse kann man natürlich auch durch jeden beliebigen Käserest ersetzen.

Zutatenkosten pro Person ab 0,33€

Zubereitung:

Milch und Eier in einer Auflaufform verquirlen und würzen. Das Brot in Stücke brechen und ca. 15min einweichen lassen, anschließend mit einer Gabel sorgfältig zermatschen. Eventuell noch etwas Milch nachgießen, falls das Brot noch nicht ausreichend aufweicht.
Gebenenfalls weitere Zutaten untermischen. Käse darüber geben und bei 175°C Umluft etwa 15min gratinieren.

Das ist sicher kein Gericht zur Bewirtung von Gästen, aber eine leckere Geschichte, wenn mal Lust auf was deftig einfaches hat.


Freitag, 2. März 2012

Kabeljau unter cremig würziger Paprikacreme


Kabeljau unter cremig würziger Paprikacreme

Zutaten für 2 Personen:

500g Kabeljau [4,81€]
1 rote Paprika [ALDI 0,45€]
120g passierte Tomaten oder auch pürierte Dosentomaten [ALDI 0,08€]
2 Knoblauchzehen [ALDI 0,08€]
1 Chilischote [Edeka 0,10€]
1 EL Salz [0,01€]
1 TL Oregano [LIDL 0,10€]
2 EL Olivenöl [ALDI 0,06€]
2 EL Essig [ALDI 0,03€]
70g gemahlene Mandeln [ALDI 0,51€]

als Beilage hatten wir ein halbes selbstgebackenes Weißbrot [0,20€]

Zutatenkosten pro Person 3,21€

Zubereitung:

Fisch abwaschen und trockentupfen. Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett karamellfarbig anrösten. Paprika schälen und grob würfen, Knoblauch und entkernte Chili fein hacken.
Die Paprika im Olivenöl und dem Salz anbraten. Knoblauch und Chili hinzufügen. Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit dem Oregano würzen. Nun werden die gemahlenen Mandeln eingerührt und alles mit dem Zauberstab zu einer groben Paste verarbeitet.
Den Fisch in eine Auflaufform legen und die Paprikamasse darauf verstreichen.
Bei ca. 180° Umluft für 30min garen.

Es war so lecker und duftete auch so verführerisch, dass ich überhaupt nicht mehr an ein Foto gedacht habe. Ich konnte mit diesem Essen viele Reste verwerten. Gemahlene Mandeln waren noch aus der Weihnachtsbäckerei übrig (70g ist daher ein Zufallswert...), die mit Oregano gewürzte Tomatenmasse stand noch seit der Pizzabäckerei am letzten Wochenede im Kühlschrank rum.
Zur Resteaufbewahrung im Kühlschrank kann ich übrigens wärmstens Weck Sturzgläser empfehlen!
Ich lege den Deckel einfach immer ohne Gummiring oder so auf. Die Reste kann man so auch super in der Mikrowelle erhitzen.

Sonntag, 29. Januar 2012

Restetalent Pfannkuchen

Der Pfannkuchen [je nach Region auch Palatschinken oder Eierkuchen genannt] ist auch ein hervorragendes "Instrument" zu Verwertung von Resten. Dabei spielt es keine Rolle ob der Rest süß oder deftig ist, der Pfannkuchen passt vielseitig!

Wichtig zu bemerken ist, dass der Pfannkuchenteig keinen Zucker enthält. Auch wenn die Variation hinterher süß wird, kommt kein Zucker in den Teig

Zutaten  für ca. 5 dünne Pfannekuchen / 2 Personen (je nach Füllung auch mehr):

3 Eier [ALDI 0,42€]
300ml Milch [ALDI 0,17€]
150g Mehl [0,07€]
1 Prise Salz [0,01€]

3 EL Öl [0,07€]

Zutatenkosten pro Person 0,37€

Zubereitung:

Öl in der Pfanne erhitzen. Bei einer beschichteten Pfanne kann man es auch "ohne" versuchen. Die restlichen Zutaten zu einem dünnflüssigen Teig vermischen.

Wenn die Pfanne heiss ist, den Teig mit einer Schöpfkelle einfüllen und durch kippen und drehen der Pfanne gleichmäßig verteilen.
Nach Wunsch bräunen lassen und wenden.

Man kann die fertigen Pfannkuchen (bei größeren Mengen ideal) im Backofen warmhalten.

Nun zu den Variationen - da gibt es sicher tausend Ideen. Dabei kann man die zu verwertenden Reste auf dem Pfannkuchen anrichten, oder aber auch als Wrap aufrollen.

Süß:
Zimtzucker, Zucker + Schokostreuseln,  Honig, Konfitüre, Apfelmuß, Eis,Quark, Beeren, kleingeschnittenes (möglicherweise in der Pfanne karamellisiertes) Obst, geschlagene Sahne, ...

Deftig:
Bolognesereste, Geschnezeltes, mit etwas Soße gebundenes Gemüse, Spinat mit Blauschimmelkäse vermischt, Frischkäse, Käse überhaupt, alles was man sich auf einer Pizza vorstellen kann (in einer Pfanne erhitzen, auf den Pfannkuchen geben und einrollen), Fischiges wie Krabben und Thun, ... angebratene Pilze mit Zwiebeln, Speck, ... 

weitere Ideen zur Verwendung:
  • Wraps schmecken auch kalt prima und eignen sich wunderbar als Stullen-Ersatz für Schulpause oder Büro-Lunch.
  • Übrigegebliebene Pfannkuchen kann man einfach einfrieren, sie schmecken nach dem Auftauen immer noch ausgezeichnet.
  • Man kann Pfannkuchen auch kleingeschnitten einfrieren und hat jederzeit eine fantastische Suppeneinlage (Flädle) parat.
  • Wer ganz doll sparen muss oder keine Milch verträgt: Man kann den Milchanteil einfach durch Mineralwasser ersetzen.

Freitag, 20. Januar 2012

Wein oder Nicht-Wein!

Ich koche ziemlich viele Gerichte und Soßen mit Wein.
Nun erhielt ich die Frage, was macht man denn, wenn man ansonsten kein Weintrinker ist?
Oder gar nicht mit Alkohol kochen möchte?

Der Reihe nach. Jemand möchte mit Wein kochen, aber weiß mit dem restlichen Wein nichts anzufangen. Zunächst überlebt Wein auch im offenen Zustand doch eine Weile. Mit besonderen Erfahrungswerten kann ich nicht dienen, denn wir trinken den Kochwein zum Essen (oder auch mal beim Kochen...).
Weißwein soll im Kühlschrank bis zu 2 Wochen halten, Rotwein kühle ich nicht, der kann so in der Küche auch eine Woche überleben.
Wenn das alles keine Lösung ist, gibt es noch was ganz praktisches: Einfrieren in Eiswürfeln. Jedem Weinliebhaber stehen beim dem Gedanken bestimmt die Nackenhaare hoch, aber Weineiswürfel sind ideal zum aromatisieren von Gerichten und Soßen.
[...übrigens ist das auch eine ganz geniale Idee für Saftreste aus denen man dann so im Sommer leckere Eiswürfel für Getränke zaubern kann... aber ist ja grad kein Sommer...]
Und außerdem noch Danke für die Idee mit den kleinen Weinflaschen! Es gibt sie mit 375ml Inhalt. Aber bitte auf das Preis-Menge-Verhältnis achten und nicht überteuert einkaufen. 

Nächstes Problem: Komplett ohne Alkohol kochen. Gründe dafür gibt es viele. Alkohol verkocht zwar, mancher möchte aber den Geschmack davon nicht am Essen haben oder traut der Sache im Allgemeinen nicht.
Bier kann man alkoholfrei kaufen. Geht wunderbar statt normalem Bier bei Braten zum Beispiel.
Alkoholfreier Wein und Sekt ist meines Erachtens ungeeignet beim Kochen. Allerdings kann ein Teil der Weinaufgabe im Essen von Essig übernommen werden. Wein enthält Säure und auch etwas Süße. Balsamicocreme statt Rotwein oder weißer Balsamico-Essig statt Weißwein sind durchaus Alternativen.
Aber bitte nicht 1:1 ersetzen. 1TL Essig ersetzt ein Glas Wein.

Dann gibt es noch Spirituousen, die ich zum Kochen einsetze. Und hier wird der Ersatz nochmals schwerer. Wenn ich Zürcher Gechnezeltes koche, da kommt ein Schuss Sherry dran. Ohne Sherry schmeckt es auch, ist aber einfach nicht dasselbe.
Aber man liest schon raus - ohne Alkohol werden die Gerichte ja nicht ungenießbar. Lediglich anders.
.

Montag, 9. Januar 2012

Muffins - Das Multitalent für Resteverwertung

Kompott nicht leergegessen, wohin mit dem Rest Marmelade, wohin mit dem Rest Sahne....
Das schreit nach Muffins.
Diese leckeren kleinen Kuchen sind der ideale Verwerter für Reste aus den Kategorien:
  • Frucht & Kompott
  • Milchprodukte
  • Nüsse & Kerne
  • Schokolade 
Aber zunächst zum Grundrezept, die Zutaten gelten für eine 12er Muffinform.
Teil 1
1 Ei [ALDI 0,13€]
125g Zucker [ALDI 0,11€]
60g Öl [0,12€]
250g Milch [ALDI 0,15€]
Teil 2
250g Mehl [ALDI 0,11€]
1 Päckchen Backpulver [ALDI 0,03€]
12 Muffinpapierförmchen [Rossmann "Rubin" 0,15€] oder
2 EL Butter und [ALDI 0,12€]
2 EL Paniermehl [ALDI 0,02]
Zutatenkosten Grundrezept 0,80€
Zubereitung:
Backofen auf 175° Umluft vorheizen. Muffinform fetten und panieren oder Förmchen einsetzen.
In einer hohen Schüssel z.B. mit dem Zauberstab die Zutaten "Teil 1" schaumig rühren. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben.
Die Zutaten "Teil 2" mit einem Schneebesen verrühren.
"Teil 1" zu "Teil 2" gießen und nur mit dem Schneebesen verühren.
Die Muffins werden lockerer wenn man den Teig nicht mit dem Mixer totrührt.
Der Teig sollte nicht lange stehen, sondern möglichst schnell gebacken werden, auch das fördert lockeren Teig.
Die Muffins müssen circa 20min in den Ofen. Wenn man viel Obst beifügt kann sich die Backzeit um 5min erhöhen.
Resteverwertung:
Teil 1
  • Ei: am Ei muss es nicht scheitern. Man kann das Ei durch die equivalente Menge an Apfelmuß ersetzten (ca. 60-80g)
  • Zucker: hier gehen sämtliche Zuckersorten, übriggebliebener Puderzucker, Hagelzucker, usw. man kann auch "bunt" mischen, natürlich geht auch Honig dazu!
  • Öl: ich habe mangels Sonnenblumenöl auch schon Olivenöl genommen, ebenfalls geht flüssige Butter oder jedes beliebige Pflanzenfett
  • Milch: hier geht jedes Milchprodukt! Joghurt (natürlich auch mit Frucht!), Quark, Sahne, Buttermilch, Frischkäse... natürlich auch gemischt. Ich benutze auch abgelaufene Produkte und verlasse mich auf meinen Nasensensor!
Ergänzende Zutaten für "Teil 1":
  • Obst, Kompott, Muß & Marmelade, wie immer Mischungen sind erlaubt und geschmackvoll! Ich habe kürzlich Muffins mit 1 Banane + einem Rest Kirschkompott gemacht
  • Puddingpulver - mein Geheimtipp für besonders fluffigen Teig
  • Vanillezucker
Teil 2
  • Mehl: die Mehlsorte ist nahezu egal. Die kleinen Küchlein nehmen einem so schnell keine Backsünde krum. Ebenso kann man bis zu 30% des Mehl mit gemahlenen Nüssen (Mandeln, Haselnüsse, Reste aus der Weihnachtsbäckerei) ersetzen
  • Backpulver: kann man zu 50% mit Natron ersetzen

Ergänzende Zutaten für "Teil 2":

  • Schokolade: egal woher und egal wie alt (solange sie noch nicht ekligranzig riecht). Der Muffin verwertet gerne alte Weihnachtsmänner + Osterhasen. In einen Gefrierbeutel tun und kaputtkloppen
  • Rosinen und anderen kleines oder kleingeschnittenes Trockenobst
  • Kakaopulver
  • gehackte Nüsse, Kokosraspeln

Man darf hier ganz kreativ und mutig sein. Falls durch zuviel Obst der Teig mal zu flüssig wird, einfach etwas mehr Mehl einrühren.
Ich wünsche gutes Gelingen!

Dienstag, 22. November 2011

Frikassiertes Hähnchen

Zutaten:
Ca. 400g Hähnchenrest [0,00€ oder Hähnchenbrust ALDI 2,18€ ]
1 Beutel Reis [ALDI 0,12€]
1 Glas Spargel [ALDI 0,79€]
2 EL Butter [ALDI 0,13€]
2 EL Mehl [ALDI 0,01€]
1/2 Liter Wasser
1 EL Brühpulver [Knorr 0,06 €]
1/2 Glas Weiswein (oder 1 Schuss Sherry) [ALDI 0,15€]
1 EL Petersilie [ALDI 0,05€]
Salz, Pfeffer [0,02€]
Zutatenkosten pro Person: 1,76€ / als Resteverwertung: 0,67€

Zubereitung:
Grundsätzlich empfehle ich dieses Gericht als Resteverwertung. Wer keinen gebratenen Restgockel hat, schneidet eine Hähnenbrust in Schnetzel und brät diese gar. Ansonsten wird der Restgockel in mundgerechte Häppchen zerlegt.
Bei meinem "frikassierten Hähnchen" handelt es sich nicht um ein Hühnerfrikasse im eigentlichen Sinne. Bei einem echten "Frikasse" wird das Hähnchen gar gekocht.
Reis nach Packungsanweisung gar kochen. Währendessen in einem ausreichend großen Topf Butter zerlassen und das Mehl darin anschwitzen. Unter emsigen Rühren dem Wasser ablöschen, Spargelwasser und Wein hinzugeben und alles einmal aufwallen lassen, damit es sämig wird. Hähnchenstücken und die Gewürze (Brühpulver, Salz, Pfeffer) hinzufügen. Auf niedriger Stufe ca. 5-10min durchziehen lassen. Schließlich den Spargel und den gegarten Reis hinzu. Alles noch einmal aufkochen lassen. Petersilie unterrühren und nochmals einige Minuten ziehen lassen.
Schmeckt auch aufgewärmt, aufgetaut, ...

Sonntag, 16. Oktober 2011

Restliche Reste

Momentan haben wir so ein Phase, da schleppen sich die Reste vom Vortag jeweils im Folgetag ein. Man fragt sich schon, wann es das Orignalgericht gab.

300 ist flexibel. Essen wegwerfen kommt bei uns nicht in Frage. Sowohl aus ethischen als auch aus finanziellen Gründen. In "Markt" im NDR sah ich kürzlich eine Sendung laut der jeder Bundesbürger im Jahr 80 - 100kg Lebensmittel wegwirft. Schockierend.

MARKT: Sind abgelaufene noch Lebensmittel essbar?

Passend dazu unser Essverhalten seit Montag. Alle Rezepte gültig für 2 Personen!

Wir sind gestartet mit unserem Montagsklassiker:

Spaghetti mit Pesto --> übrigens ein echter Klassiker in Sachen günstig (und dabei sooo italienisch)
300g Spaghetti [ALDI 0,30€]
1/2 Glas Pesto [entweder selbstgemacht oder ALDI 0,60€]
20g Parmesan frisch vom Stück gerieben [ALDI 0,35€]
1 Schuss Olivenöl [ALDI 0,06€]
Salz

Spaghetti in Salzwasser mit einem Schuss Olivenöl gar kochen, abgießen. Dazu servieren Sie Pesto und Parmesan.

Zutatenkosten pro Person 0,66€

Der Hunger war dann kleiner als gedacht, es blieben 250g gekochte Spaghetti übrig. Das entspricht in etwa 80g trockene Nudeln und ist die Ausgangsbasis für unser nächstes Gericht am Dienstag.

Ganzes Hähnchen mit italienischem Nudelsalat

1 TK-Hähnchen (in unserem Fall ein Wiesenhofkumpel) [Supermarkt 3,79€]
Würzmischung für Hähnchen [Mitbringsel aus Polen, Alternativ Maggi Fix oder Würzmischen ca. 0,60€]

80g Spaghetti oder andere Nudeln oder gekochten Nudelrest à 250g [0,08€ oder 0,00€]
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl und Gewürzen [Dittmann 1,40€]
1/2 Paket Feta [ALDI 0,50€]
1/2 Paket Rukola [LIDL 0,40€ oder 0,00€ Garten/Fensterbank]
2 EL Balsamico Essig [0,03€]
1 TL Salz

Die gar gekochten Spaghetti mit einer Schere oder einem Messer mundgerecht schneiden. Getrocknete Tomaten ebenfalls kleinschneiden und mit der Hälfte des Öls zu den Nudeln zufügen. Die restlichen Tomaten müssen noch mit Öl bedeckt sein, ansonsten Schimmelgefahr!
Den Rukola ebenfalls mundgerecht zuschneiden und zugeben.
Der Feta wird in den Händen zerkrümelt und untergerührt. Mit Essig und Salz würzen. Der Salat schmeckt besonder gut, wenn er durchziehen kann.



Das aufgetaute Hähnchen wird mit der Würzmasse bestrichen und kommt bei 180° Umluft für etwa eine Stunde in den nicht vorgeheizten Backofen.

Zutatenkosten pro Person max. 3,40€  

Und es geht es weiter - das Hähnchen wurde nicht alle! Rukola ist auch noch übrig.
Das schreit nach einem 3 Gänge Menü.

Salat - Hähnchensuppe - Hot Dogs

1/2 Paket Rukola [LIDL 0,40€ oder 0,00€ Garten/Fensterbank]
weiteres Gemüse aus Kühlschrank und Garten - ideale Klein/Restmengenverwertung! 
2 EL Himbeer-Essig  [Kühne 0,05€]
2 EL neutrales Öl [ALDI 0,03€]
1 TL Honig [krieg ich persönlich oft geschenkt 0,00€ oder ALDI 0,02€]
1 TL Senf [in unserem Fall auch ein Geschenk aus Montschau oder ALDI [0,01€]
Salz
wenn Sie den Salat nur aus dem Rest Rukola machen, empfehle ich, die Dressingmenge zu halbieren

Hähnchenrest + Innerein [0,00€]
1 Möhre [ALDI 0,05€]
Grün vom Sellerie (alternativ 1 EL Gemüsebrühpulver) [0,00€ oder Maggi 0,0 3€]
1 EL Pfefferkörner [Ostmann 0,15€]
1 Lorbeerblatt [wir haben so ein Pflanze 0,00€ oder Ostmann ca. 0,07€]
1 EL Salz

1 Paket Hotdogbrötchen [Edeka 0,89€]
1 Glas Würstchen [ALDI 0,95€]
1 eingelegte Gurke [ALDI 0,05€]
6 EL Hotdogsoße oder Hamburgersoße [Real 0,08€]
3 EL Röstzwiebeln [P&W 0,10€]
1 EL Senf  [0,02€]

Zutatenkosten (für 3 Gänge!) pro Person max. 1,45€ 

Für den Salat die Dressing Zutaten verrühren. Honig erwärme ich immer wenige Sekunden in der Mikrowelle, dann lässt er sich einrühren. Der Senf dient als Emulgator für das Dressing.

Die Hühnersuppe wird kalt aufgesetzt. Zunächst den Hähnchenrest in 1 Liter gesalzenem Wasser aufkochen. Dann das Gemüse und die Gewürze zufügen. 1 Stunde auf kleinster Flamme kochen lassen. Anschließend durch ein Sieb geben. Die Möhren in feine Scheiben schneiden und wieder in die Brühe geben. Fleisch vom Hähnchen lösen, kleinschneiden und ebenfalls wieder in die Brühe geben.

Das Wasser für die Hotdogwürste erhitze ich immer im Wasserkocher. Ich gebe es dann in einen Topf, gebe die Würste hinzu und schließe den Topfdeckel. So werden die Würstchen ohne Herdeinsatz erhitzt, es besteht keine Gefahr, dass sie platzen.
Die weitere Zubereitung der Hotdogs erspare ich mir an dieser Stelle.

Es sind übrigens 2 Würstchen übriggeblieben... Reste können eine unendliche Geschichte werden. Ich möchte Sie motivieren kreativ mit Resten umzugehen.

Ein Tipp, den ich immer wieder gerne gebe: geben Sie Ihre Reste in der Rezeptsuche bei Chefkoch ein. Chefkoch zeigt Ihnen automatisch alle Rezepte an, die diese Zutaten verwenden. Für mich ist das immer eine Inspirationsquelle.